Step 7: Planen Sie mit und für Ihre Zielgruppe

iStock_000001434245XSmall.jpgWenn Sie das Ziel Energie zu sparen erreichen wollen, sind Sie auf Ihre Zielgruppe angewiesen. Also müssen Sie ihnen einen Grund geben, mit zu machen. Dies geht am einfachsten, wenn Sie Ihr Projekt entsprechend den Bedürfnissen Ihrer Zielgruppe entwerfen. Wir nennen dies einen "Bottom-up" Ansatz. Beispiele für Bottom-up Projekte sind Social Housing Energy Efficiency Renovation (basierend auf den Bedürfnissen einkommensschwacher Einwohner) und Energy Expert (basierend auf Mieter-Initiativen). 

Aber nicht alle Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe, stehen unmittelbar in Zusammenhang mit Ihren Projektplänen: die Mitglieder der Zielgruppe könnten Beratung zur Garten-Planung wollen, statt zu Energieeinsparungen. Oder Fördereinrichtungen könnten von Ihnen erwarten, dass Sie Ihre Pläne exakt befolgen. Daher verfügen Sie vielleicht nur über eine begrenzte Flexibilität und müssen zu einem "Top-down"-Ansatz greifen (siehe das Off. Really Off?-Projekt als gutes Beispiel).  

Beide Ansätze haben ihre Vor-und Nachteile. In der Praxis wird die Wahl in der Regel nicht "entweder-oder" sein, sondern Sie werden einen Kompromiss finden müssen. Sie können auch versuchen, eine Zielgruppe zu wählen, deren Interessen mit den Ihren übereinstimmen.

Die wichtigsten Wegweiser: 
  1. Beurteilen Sie die Flexibilität der verschiedenen Aspekte Ihres Projekts (siehe Werzeug: Assess your project's flexibility).
  2. Überlegen Sie, welche Aspekte Ihres Projekts "fix" sind und was verändert werden kann, falls Ihre Zielgruppe oder Stakeholder unterschiedliche Vorstellungen haben.
  3. Entscheiden Sie sich für das Gleichgewicht zwischen "Top-down" und "Bottom-up"-Elementen in Ihrem Projekt: Wo können Sie Ihr Projekt an die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe und Stakeholder anpassen und wo müssen Sie an Ihren eigenen Plänen festhalten?